Leitfaden zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten

1. Bestandteile der Arbeit

Bei der formalen Gestaltung der Arbeiten gilt folgende Reihenfolge:

- Deckblatt
- Gliederung bzw. Inhaltsverzeichnis
- (eventuell) Tabellenverzeichnis
- (eventuell) Abbildungsverzeichnis
- (eventuell) Abkürzungsverzeichnis
- Text
- (eventuell) Anhang
- Literaturverzeichnis
- (nur bei Bachelor- und Masterarbeiten) Ehrenwörtliche Erklärung
 



1.1. Deckblatt

Das Deckblatt sollte informieren über:

- Art der Arbeit
- Thema (Nummer und Titel)
- Veranstaltung (im Rahmen derer die Arbeit erstellt wurde)
- Dozent
- Autor (Name, Matrikelnummer, Adresse, Telefonnummer)
- Abgabeort und -datum

 



1.2. Gliederung

- Die Gliederung (bzw. das Inhaltsverzeichnis) sollte der Arbeit vorangestellt werden und einen ersten Hinweis auf den Gedankengang bieten.
- Bei der Gliederung wird eine arabische Unterteilung verwendet und jeder (!) Gliederungspunkt muss Text umfassen.
- Gliederungspunkte werden nicht mit bspw. „1. Einleitung“ bezeichnet, sondern ohne entsprechenden Punkt (!) hinter der Nummer des Kapitels geschrieben: → „1 Einleitung“.
- Hauptkapitel beginnen immer auf einer neuen Seite.
- Alle Verzeichnisse sowie der Anhang werden mit römischen Seitenzahlen versehen; der Textteil der Arbeit wird mit arabischen Ziffern gekennzeichnet.
- Das Literaturverzeichnis wird dabei nicht bspw. mit „5 Literaturverzeichnis“ nummeriert, sondern folgt ohne entsprechende Nummerierung (!) hinter dem Textteil der Arbeit.
- Die Einführung einer weiteren Gliederungsebene erfolgt nur dann, wenn diese wiederum in mehrere Abschnitte unterteilt wird (d.h. nach 3.1 wird nur dann ein Unterabschnitt 3.1.1 eingerichtet, wenn auch ein Unterabschnitt 3.1.2 vorgesehen ist).

Beispiel:



1.3. Tabellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, Anhang

- Im Abbildungsverzeichnis werden die im Text eingebundenen Graphiken mit der jeweiligen Seitenangabe aufgeführt:
→ Abb. 1: „Name der Graphik“      S. 10

- Für das Tabellenverzeichnis gelten diese Angaben sinngemäß.

- Der Anhang enthält die nicht im Text eingebundenen, aber verwendeten Graphiken, Datensätze, Gesprächsprotokolle und andere allgemein nicht zugängliche Quellen, ausführliche Statistiken, Auswertungen, Beweise etc. Im Text selbst muss sich in jedem Fall ein Verweis auf jede im Anhang befindliche Darstellung befinden.

 



1.4. Abkürzungsverzeichnis

Hier werden die vom Autor verwendeten, nicht allgemein üblichen Abkürzungen – alphabetisch geordnet – aufgeführt, wie z.B. „EUT“ für Expected Utility Theory oder „TdU“ für Theorie der Unternehmung. Die Abkürzungen sollten sinnvoll gewählt sein und nur verwendet werden, wenn dadurch ein häufig wiederkehrender, umständlicher Ausdruck vermieden wird. Allgemein übliche Abkürzungen wie „z.B.“ oder „z.T.“ werden hier nicht aufgelistet.



1.5. Druckbild

- Seitenränder: oben, unten, links und rechts jeweils 2,5 cm
- Zeilenabstand: 1,5zeilig (nur Text, gilt nicht für Fußnoten!)
- Druckbild: einseitig
- Schriftart: Times New Roman
- Schriftgröße: 14pt (Überschriften Hauptkapitel), 13pt (Überschriften Unterkapitel), 12pt (Text), 10pt (Fußnoten)
- Textformatierung: Blocksatz
- Seitenzahlen: Positionierung frei wählbar
- Fußnoten: auf der jeweiligen Seite unten (nicht (!) im Anhang), durchlaufende Zählung

 



1.6. Umfang

  • Seminararbeit/Hausarbeit: 15.500 - 22.500 Zeichen (keine Leerzeichen)
  • Bachelorarbeit: 41.500 - 49.500 Zeichen (keine Leerzeichen)
  • Masterarbeit: 80.000 - 100.000 Zeichen (keine Leerzeichen)

Die Zeichenangaben beziehen sich jeweils auf den Textteil. Textfelder, Fuß- und Endnoten werden nicht berücksichtigt. Bitte deaktivieren Sie dies in ihrem Textverarbeitungsprogramm.



1.7. Text

 

Grundsätzlich gilt, dass die Arbeit Darstellung und Diskussion des jeweiligen Themas beinhalten soll.
Noch einige Anmerkungen zum Inhalt:
- In der Einleitung wird die aktuelle Relevanz des Themas aufgezeigt, die zu beantwortende Forschungsfrage klar formuliert sowie der strukturelle Aufbau/Gedankengang der Arbeit skizziert.
- Ein Kapitel mit zentralen Definitionen und Theorien, die für das Verständnis des (analytischen) Hauptteils der Arbeit essenziell sind, folgt nach der Einleitung.
- Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich i.d.R. auf die Darstellung und Erklärung, sowie auf die kritische Auseinandersetzung und Gegenüberstellung relevanter Forschungsergebnisse, die der Beantwortung der Forschungsfrage (!) dienen.
- Bis zum Schlusskapitel sollen die in der Einleitung formulierte Fragestellung beantwortet und alle strittigen Punkte behandelt worden sein.
- Das Schlusskapitel selbst dient hierbei der kurzen Zusammenfassung und Beurteilung (Fazit) der Thematik und soll den Eindruck einer „runden Arbeit“ vermitteln. An dieser Stelle können z.B. optional potenzielle Forschungslücken, sowie Implikationen für Theorie und Praxis beleuchtet werden.

 



1.8. Literaturumfang

Für wissenschaftliche Arbeiten aller Art gilt als Daumenregel mindestens (!) eine Quelle pro Seite. Eine Arbeit im Umfang von 10 Seiten sollte sich also auf mindestens (!) 10 Quellen stützen. Beachten Sie jedoch, dass lediglich das Erfüllen dieser Mindestanforderung gleichbedeutend mit einer nur ausreichenden Leistung (Note 4,0) ist.
Ferner gilt: Neuer ist besser als älter und Aufsätze in Fachzeitschriften sind besser als Bücher.



1.9. Quellenverweise / Literaturverweise / Fußnoten

Die Quellen- und Literaturverweise sollten in durchlaufend nummerierten Fußnoten am jeweiligen Seitenende geschrieben werden. Direkte Zitate und Sekundärzitate sind nur in Ausnahmefällen (!) zu benutzen. Orientieren Sie sich an folgender Zitierweise (der Punkt nach der Seitenzahl gehört zur Fußnote!):


- direktes Zitat: Nelson/Winter (1982), S. 12.
- indirektes Zitat: Vgl. Schneider (1987), S. 35.
- Sekundärzitat: Vgl. Smith (1776), zitiert nach Schneider (1987), S. 237.
(hier verweist Schneider auf einen Gedanken von Smith (!), man beachte die Reihenfolge)
 

Zudem gilt:
- Verweisen Sie bspw. auf eine Autorengruppe bestehend aus mehr als 2 Autoren, so können Sie in Ihrem Text (!) die lateinische Abkürzung „et al.“ verwenden:
Bspw. anstatt „Deci, Koestner und Ryan (1999) argumentieren, dass …“
→ „Deci et al. (1999) argumentieren, dass …“
Bitte beachten Sie hierbei, dass diese Abkürzung lediglich im Textteil und den Fußnoten Ihrer Arbeit Anwendung finden darf. Im Literaturverzeichnis müssen alle (!) Autoren vollständig benannt und angegeben werden.
- Arbeiten, die ein unzumutbares Ausmaß an wörtlichen bzw. wörtlich übersetzten Textpassagen enthalten, können nicht als eigenständige wissenschaftliche Arbeit akzeptiert werden! Wörtliche (=direkte) Zitate sollten daher nur in Ausnahmefällen und bei außergewöhnlicher sprachlicher Werthaltigkeit verwendet werden. Konzentrieren Sie sich darauf, Forschungsergebnisse und Inhalte aus der Literatur in Ihren eigenen Worten (!) widerzugeben und zu formulieren.
- Fußnoten müssen „geliehene Gedanken“ kennzeichnen und über Quellen informieren. Bitte keine „Fußnotengräber“ (d.h. Fußnoten mit ausführlichen Erläuterungen, Diskussionen etc.) erstellen. Grundsätzlich gilt: „Ist es wichtig, gehört es in den Text – ist es nicht wichtig, gehört es gar nicht in die Arbeit!“
- Es ist auf die Wahrung intellektueller Property Rights zu achten!
 

 



1.10. Literaturverzeichnis

Die Literatur wird rein alphabetisch sortiert, es findet keine Unterteilung z.B. in Bücher und Zeitschriften statt. Bei den folgenden Beispielen der korrekten Zitation erfolgt die Unterteilung lediglich der Übersichtlichkeit halber:

- Bücher:
Bebchuk, L./ Fried, J. (2004): Pay without Performance – The Unfulfilled Promise of Executive Compensation, Harvard University Press, Cambridge.
Oechsler, W. A. (1992): Personal und Arbeit – Einführung in die Personalwirtschaft unter Einbeziehung des Arbeitsrechts, 4. Aufl., Vahlen, München.

- Artikel in Büchern:
Gaugler, E. (1981): Tarifvereinbarungen und personalpolitische Innovationen, In: Geist, M. N./ Köhler, R. (Hrsg.): Die Führung des Betriebes, Stuttgart, S. 225-239.
Hackman, J. R./ Morris, C. G. (1975): Group Tasks, Group Interaction Processes, and Group Performance Effectiveness: A Review and Proposed Integration, In: Berkowitz, L. (Hrsg.): Advances in Experimental Social Psychology, San Diego/CA, Academic Press, S. 45-99.
(Die Bücher selbst müssen dann i.d.R. nicht noch einmal gesondert aufgelistet werden. Zusätzlich als eigenständige Quelle angegeben werden muss das Buch dann, wenn z.B. aus der vom Herausgeber verfassten Einleitung zitiert wurde.)

- Artikel in Zeitschriften:
Deci, E. L. (1971): Effects of Externally Mediated Rewards on Intrinsic Motivation, In: Journal of Personality and Social Psychology, 18(1), S. 105-115.
Nonaka, I. (1991): The Knowledge-Creating Company, In: Harvard Business Review, 69(6), S. 96-104.

- Informationen aus dem Internet:
UN Security Council (2013): Resolution 2094, In: Internetadresse, Datum des Aufrufs.
oder
o.V. (2003): Titel der Internetseite, In: Internetadresse, Datum des Aufrufs.

 
Zusätzliche Anmerkungen zum Literaturverzeichnis:
- Falls von einem Autor (einer Autorengruppe) mehrere Veröffentlichungen eines Jahres verwendet werden, sind alle Quellen unterscheidbar kenntlich zu machen, so dass spätere Zitate eindeutig sind:
bspw.: Oechsler (1992a), Oechsler (1992b), etc.
- Trennen Sie die Initialen der Autoren bei mehreren Vornamen mit einem Leerzeichen voneinander.
- Gestalten Sie Ihr Literaturverzeichnis übersichtlich, konsistent, formal einheitlich und vollständig.
- Das Literaturverzeichnis wird nicht bspw. mit „5 Literaturverzeichnis“ nummeriert, sondern folgt ohne entsprechende Nummerierung (!) hinter dem Textteil der Arbeit.
 



1.11. Ehrenwörtliche Erklärung

Die Ehrenwörtliche Erklärung wird nach dem Literaturverzeichnis eingebunden und findet keine Erwähnung (!) im Inhaltsverzeichnis. Bei Seminararbeiten muss keine Ehrenwörtliche Erklärung erfolgen.
Auf einer gesonderten Seite wird bei Bachelor- und Masterarbeiten folgende handschriftlich unterschriebene Bestätigung abgegeben:
 




2. Häufig begangene Fehler

Dieser Leitfaden sollte vor der Bearbeitung sorgfältig und aufmerksam gelesen werden. Auf diese Weise können viele der im Folgenden angesprochenen Fehler vermieden werden!



2.1. Formalia

Für das Druckbild gelten die Bestimmungen dieses Leitfadens. Zur Erleichterung der Einhaltung dieser Vorgaben ist es sinnvoll, eine Formatvorlage zu benutzen. Wird der geschriebene Text erst später formatiert, kann es zu „bösen Überraschungen“ kommen. Für die Gliederung sollen die Bestimmungen dieses Leitfadens beachtet werden (siehe 1.2):

- Es wird eine arabische Unterteilung verwendet und jeder (!) Gliederungspunkt muss Text umfassen.
- Hauptkapitel beginnen immer auf einer neuen Seite.
- Alle Verzeichnisse sowie der Anhang werden mit römischen Seitenzahlen versehen; der Textteil der Arbeit wird mit arabischen Ziffern gekennzeichnet.
- Das Literaturverzeichnis wird dabei nicht mit „5 Literaturverzeichnis“ nummeriert, sondern folgt ohne entsprechende Nummerierung (!) hinter dem Textteil der Arbeit.
- Gliederungspunkte werden nicht mit bspw. „1. Einleitung“ bezeichnet, sondern ohne entsprechenden Punkt (!) hinter der Nummer des Kapitels geschrieben: → „1 Einleitung“.
- Die Einführung einer weiteren Gliederungsebene erfolgt nur dann, wenn diese wiederum in mehrere Abschnitte unterteilt wird (d.h. nach 3.1 wird nur dann ein Unterabschnitt 3.1.1 eingerichtet, wenn auch ein Unterabschnitt 3.1.2 vorgesehen ist).
- Im Textteil sind im Sinne einer besseren Übersichtlichkeit sinnvolle Absätze und Textabstände zu wählen.
- Sofern es einen Mehrwert bietet, können z.B. relevante Begriffe, Namen von Theorien (bei erstmaliger Erwähnung) sowie zentrale Ergebnisse etc. sparsam (!) kursiv, fett oder unterstrichen im Text hervorgehoben werden. Bitte entscheiden Sie sich hierbei für eine (!) Variante und nutzen Sie diese durchgehend.
 



2.2. Quellen

Alle aus fremden Quellen übernommenen Gedanken sind durch eine Fußnote kenntlich zu machen! Es dürfen nur zitierfähige Quellen verwendet werden. Beispiele für nicht zitierfähige Quellen sind:

- Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten
- Skripte, Vorlesungsfolien, Lehrbücher
- Nicht-wissenschaftliche Informationen aus dem Internet (z.B. Wikipedia, Blogs, etc.)
- Lexika (z.B. Gabler Wirtschaftslexikon)

Ins Literaturverzeichnis gehören alle Quellen, jedoch keine Quellen, die zwar gelesen; aber in der Arbeit nicht benutzt wurden. Verwenden Sie z.B. für Definitionen keine Lexika, sondern wenn möglich Handbücher (z.B. Handbuch der Personalwirtschaft, …)



2.3. Verzeichnisse

Jedes Verzeichnis (d.h. Abbildungs-, Abkürzungs-, Tabellen-, Literaturverzeichnis, Anhang) beginnt auf einer separaten (!) Seite.
 

Generell sind alle Verzeichnisse übersichtlich und konsistent zu gestalten.

 



2.4. Inhalt

- Die Gliederung sollte den roten Faden der Arbeit erkennbar werden lassen. Die Argumentationsstruktur der Arbeit sollte also deutlich herausgearbeitet werden.
- Im theoretischen Teil der Arbeit sollten nur solche Theorien und Definitionen erläutert werden, die in der nachfolgenden Analyse verwendet werden.
- Abbildungen sind nur bei Mehrwert (!) zu verwenden und auch nur, wenn darauf im Text näher eingegangen wird.
- Anglizismen sind nur in Ausnahmefällen zu verwenden.
- Keine „Tatsachenbehauptungen“ aufstellen: jede Ausführung muss eine Quellenangabe enthalten, sich argumentativ aus einer anderen Quelle herleiten lassen und/oder auf einer eigenen empirischen Erhebung beruhen.
- Lange Schachtelsätze sind zu vermeiden.
- Aufzählungen oder (nummerierte) Listen sind auf Minimum zu reduzieren.

 




3. Mündliche Prüfung

- Bachelorprüfung: 10 Minuten freier Vortrag, 10 Minuten anschließende Fragen

- Masterprüfung: 15 Minuten freier Vortrag, 15 Minuten anschließende Fragen

Es muss eine Tischvorlage bzw. ein Handout Ihrer Arbeit von maximal 3 Seiten mitgebracht und auch selbst verwendet werden. Dies gilt gleichermaßen für Bachelor- und Masterprüfungen. Bei Nutzung einer Tischvorlage sind auch Exemplare für die beiden Prüfer mitzubringen. Die selbst verwendete Tischvorlage muss identisch zu den Exemplaren der Prüfer sein.


 




4. Hinweise zur Literaturrecherche

Für eine erfolgreiche Literatursuche können die nachfolgenden Hinweise hilfreich sein:


4.1. Bibliothekskurse

Die Fakultätsbibliothek bietet Einstiegskurse in die systematische Literaturrecherche an. Weitere Informationen zur Teilnahme und zum Ablauf sowie Handouts und Kursskripte finden Sie unter:

http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/fachbib/wiwi/recherchekurse.html


Allen Studierenden, die mit der systematischen Literaturrecherche nicht vertraut sind, empfehlen wir dringend den Besuch eines Kurses vor Anfertigung einer schriftlichen Arbeit an unserem Lehrstuhl.
 



4.2. Gängigste Suchmaschinen und Zeitschriftendatenbanken

Auf der Homepage der Fakultätsbibliothek finden Sie am linken Rand einen Link zu unterschiedlichen Suchmaschinen und Zeitschriftendatenbanken, wobei beim Zugang aus dem Hochschulnetz (!) eine Reihe von Aufsätzen heruntergeladen werden können.

Eine Aufzählung möglicher Suchmaschinen und Zeitschriftendatenbanken für die grundsätzliche Literaturrecherche finden Sie unter:
http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Datenbank/Gesamt.htm

Sowie spezifisch für Wirtschaftswissenschaften unter:
http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Fachinfo/WirtschaftLink.htm

Weitere Informationen:

- RUB OPAC:
Hier kann durch die Eingabe von Suchbegriffen und/oder dem Verfasser bzw. Herausgeber vor allem nach Büchern und Zeitschriften gesucht werden. Ebenso ist eine Prüfung der lokalen Verfügbarkeit oder eine Vorbestellung eines gewünschten Mediums auf diese Weise möglich.
https://opac.ub.ruhr-uni-bochum.de/webOPACClient/start.do

- EZB (Elektronische Zeitschriftenbibliothek):
Hierbei handelt es sich um eine Datenbank mit wissenschaftlichen Online-Zeitschriften, die nach Fachgebieten sortiert sind. Es lässt sich bspw. mit Hilfe von Suchwörtern nach Zeitschriften und Fachartikeln suchen.
http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/ → E-Zeitschriften (EZB) links am Rand auswählen

- ZDB (Zeitschriften-Datenbank):
Hier lässt sich mit Hilfe von Suchbegriffen nach den Titeln von Zeitschriften suchen und es werden die zugehörigen Besitznachweise angegeben. Die Suche nach Aufsatztiteln ist jedoch nicht möglich.
https://zdb-katalog.de/index.xhtml

- Business Source Premier:
Der Schwerpunkt dieser Zeitschriftendatenbank liegt auf Zeitschriften des US-amerikanischen Raums, die häufig im Volltext vorliegen. Hier ergibt sich die Möglichkeit, gezielt nach „peer-reviewed“ (d.h. auf fachliche Qualität geprüfte) Artikel zu suchen.
→ Zugriff über: http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Fachinfo/WirtschaftLink.htm

- WISO:
In dieser wirtschafts- bzw. sozialwissenschaftlichen Referenzdatenbank ist eine Recherche nach Büchern und Aufsätzen möglich.
→ Zugriff über: http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Fachinfo/WirtschaftLink.htm

- Google Scholar:
Hier ist die Suche von wissenschaftlichen Texten möglich.
https://scholar.google.com/

- Web of Science:
Hier ist die Suche nach wissenschaftlichen Texten möglich.
http://isiknowledge.com/wos

- Social Sciences Research Network (SSRN):
Hier ist die Suche nach wissenschaftlichen Texten möglich.
www.ssrn.com
 



4.3. Fernleihe

- Gesammelte Informationen zu Fernleihen finden Sie unter:
http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/Digibib/fernleihe/fl-info.html

- Fernleihen können an folgender Stelle durchgeführt werden:
http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/Digibib/fernleihe/

- Für die Durchführung einer Fernleihe werden TAN-Marken benötigt, die sowohl an der Servicetheke der UB als auch in der Fakultätsbibliothek erhältlich sind.

- Ratsam: Zeitschriftenbestellungen via E-Mail-Eingang schneller (3 Tage, evtl. länger).
 



4.4. Weitere Tipps

- Es kann hilfreich sein, folgendermaßen vorzugehen: Wenn man einen interessanten, aber eventuell schon etwas älteren Aufsatz gefunden hat, kann man im Internet nach dem Autor suchen. Sofern dieser an einer Hochschule tätig ist, findet man auf seiner Homepage oft ein Schriftenverzeichnis, das auch die neusten Arbeiten enthält. Da viele Autoren immer wieder zu demselben Thema publizieren, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, so etwas interessantes zu finden.

- Nehmen Sie bspw. an, dass Sie einen Aufsatz von Williamson (1984) haben, der zentral wichtig für Ihre Arbeit ist. Dann können Sie z.B. mit Hilfe von Google Scholar nachsehen, welche Autoren diesen Artikel ebenfalls zitieren. Es ist dann relativ wahrscheinlich, dass sich die Autoren, die Williamson (1984) zitieren, mit einem ähnlichen bzw. demselben Thema beschäftigen. Somit können die so gefundenen Arbeiten auch für Sie interessant sein.
 



4.5. Literaturtipp

- Weitere hilfreiche Hinweise zur Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten finden Sie in der aktuellsten Auflage des Buches:
 

Limburg, A./ Otten, S.: Schreiben in den Wirtschaftswissenschaften, UTB, Stuttgart.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Anfertigung Ihrer Arbeit!
 

Ihr HRM-Team